Projekt EU-StORe

Beim Projekt “EU-StORe” handelt es sich um ein internationales Konsortium, dass im Rahmen des ERASMUS+ Projekt mit dem Schwerpunkt: Vocational Education and Training – VET, zu Deutsch berufsbildende Bildung und Training verortet ist. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

 

Die Projektpartner sind sieben Institutionen aus sechs Ländern: Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Rumänien und Malta. Das Konsortium besteht aus 4 Universitäten, einen technischen Partner, kleine und mittlere Unternehmen mit Bildungsschwerpunkt sowie ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut.

 

Das Hauptziel des Projektes EU-StORe – Europäische Standards für Open Education und Open Learning Resources- ist, die Konzeptualisierung und Implementierung eines europäischen Inventars für offene Lehrmaterialien, die dazu genutzt werden sollen Lernszenarios sowie Open Learning Resources zu analysieren und gemeinsame europäische Standards und Leitlinien für Open Learning zu erstellen.

 

Open Education und Open Learning Resources sind zentrale bildungspolitische Themen in der EU. In dem Bericht über Open Education 2030 beschreibt J.M Pawloski, dass Bildung in einem globalen Markt verteilt sei. Deswegen, so argumentiert er, sei es von großer Wichtigkeit, dass Europa sich in einer länderübergreifenden Zusammenarbeit beteiligt, um in diesem Feld erfolgreich zu sein.

In dem Bericht „Open Education 2030“ gibt er hierzu sechs Empfehlungen (Pawlowski, S. 78):

  1. Gestaltung eines Bestands von OER und OEP
  2. Integrierung von bereits existierenden Gesellschaften
  3. Integrierung von Curricula
  4. Regionale Netzwerke schaffen
  5. Gestaltung eines globalen Bildungsprogramms
  6. Unterstützung von Strategien und Richtlinien für Open Education

 

Ein Ziel ist es, dass die Open Learning Resources sowie Open Learning frei angeboten und für jeden zugänglich sind. Auch wenn dies eine große Chance ist Bildung für eine breite Gruppe von interessierten Lernende, Lehrer und Trainer frei zugänglich zu machen, gibt es keine Qualitätssicherung für die Kurse, Lehrmaterialien und offene Maßnahmen.

 

Hier kommt nun das Projekt EU-StORe ins Spiel.

Es basiert auf den Empfehlungen von Pawlowski und der EU und erstellt einen Bestand von Online Learning Resources. Darüber hinaus analysieren Experten die Materialien und Kurse und erstellen Standards für offene Lernaktivitäten, was eine hohe Qualität ermöglicht. Dies führt zu Richtlinien und Standards, welche benutzt werden können um (a) offene Lehrszenarios in der Zukunft zu erstellen und (b) bereits bestehende Lernaktivitäten und -materialien zu bewerten. Um diese Informationen in die europäische Lerngemeinde zu integrieren, müssen die Standards auf einer online Plattform zugänglich gemacht werden. Dies ist die Basis, um sowohl die Lehrplangestaltung als auch die regionalen Netzwerke zu fördern. Die Richtlinien und Standards müssen mit einem Positionspapier kombiniert werden, welches dazu dient Ministerien, die Europäische Kommission sowie Experten im Feld der Bildung von verschiedenen Ländern im Prozess der Implementierung von Standards miteinzubeziehen.